Weißabgleich - taz Podcast von PoC

Weißabgleich - taz Podcast von PoC

Aaargh! Die Sache mit der Wut

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Wut ist eine ganz normale Emotion. Nur: Nicht alle können gleichermaßen wütend sein in dieser Gesellschaft. Frauen, People of Color und Schwarze Menschen werden oft als irrational, hysterisch oder aggressiv gelesen, sobald sie ihre Wut äußern. Aber müssen wir immer verständnisvoll und versöhnlich sein?
In dieser Folge zu hören: Lin Hierse, Jasmin Kalarickal, Erica Zingher.

30 Jahre Mauerfall: „Ich bin die Summe aus so Vielem“

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Abini Zöllner, heute Redakteurin bei der Berliner Zeitung und Autorin, wurde 1967 in der DDR in Berlin-Lichtenberg geboren. Ihre Mutter war Jüdin, ihr Vater nigerianischer Kommunist, sie selbst wurde protestantisch getauft, ging zu Pioniernachmittagen und betete abends zum lieben Gott. „Meine Welt war nicht in schwarz und weiß geteilt“, sagt sie. Sie möchte sich das Ostdeutsch-Sein nicht wegnehmen lassen. Im Gespräch erzählt sie über ihren Alltag und Werdegang in der DDR, die Liebe zu ihrer Mutter und wie sie fast zum Staatsfeind wurde.
In dieser Folge außerdem zu hören: die taz Redakteurin Jasmin Kalarickal.
(7.11.2019)

Lol, wir lachen uns tot

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Rassismus ist anstrengend, gewaltvoll, frustrierend. Deshalb tut es auch mal gut, über Rassisten und unsere Erfahrungen mit ihnen zu lachen. Humor kann empowern. Gleichzeitig sind rassistische Stereotype seit jeher die Grundlage für "witzige" Inhalte in der Unterhaltungsindustrie. Die entscheidende Frage scheint zu lauten: Wer lacht hier eigentlich über wen? In diesem Podcast sprechen wir, drei Kolumnist*innen der taz, über die Rolle von Humor in unserer Arbeit, über Memes und Comedians, die uns (nicht mehr) zum Lachen bringen und über das Mysterium "Alman-Witze".
In dieser Folge zu hören: Fatma Aydemir, Anna Dushime, Hengameh Yaghoobifarah.
(02.10.2019)

Vielfalt in den Medien

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Der deutsche Journalismus spiegelt die Vielfalt der deutschen Gesellschaft nicht wider. Viele Perspektiven sind nicht angemessen vertreten, so auch die Perspektive von Schwarzen Menschen und People of Color. Aber wie schaffen es PoC in den Journalismus und ist der Job überhaupt attraktiv?
In dieser Folge unterhalten wir uns über unsere persönlichen Wege in den Journalismus, darüber, dass man nicht zwangsläufig ein Arschloch sein muss, um "es zu schaffen" – und darüber, dass wir einiges ausgerechnet Leuten zu verdanken haben, die selbst (mittel-)alte, weiße Männer sind.
In dieser Folge zu hören: die taz-Redakteurinnen und -Kolumnistinnen Lin Hierse, Saskia Hödl und Ebru Taşdemir.
(5. September 2019)

Kinder of Color

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Eltern von Kindern und Jugendlichen mit Migrationsgeschichte können ihre Kinder nicht vor Erfahrungen von Rassismus, Vorurteilen und Benachteiligung schützen. Und diese Erkenntnis tut erstmal weh. Aber wie können wir als Eltern helfen, eine Widerstandskraft zu entwickeln, die hilft mit Vorurteilen und Diskriminierung besser umzugehen und sie verarbeiten zu können?
In diesem Podcast sprechen wir, in unserer Rolle als Eltern, über unsere neue und wichtige Aufgabe als Ansprechpartner*in und Vertrauensperson und stellen uns die Frage: Wie können wir unseren Kindern eine „empowernde“ Erziehung mitgeben?
In dieser Folge zu hören: die taz-Redakteur*innen Saskia Hödl, Malaika Rivuzumwami und Lalon Sander.
(1. August 2019)

Ist das Schutz, oder kann das weg?

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Dass der Verfassungsschutz und die deutschen Sicherheitsbehörden im Allgemeinen einen erkennbaren Rechtsdrall haben, ist nichts Neues. Zumindest nicht für uns. Doch der Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke und Verstrickungen zum NSU machen uns doch recht nachdenklich. Wie wirkt sich der rechte Terror auf uns aus? Wen schützt der Verfassungsschutz? Brauchen wir den noch? Und vor allem: Wieso ist es für viele Deutsche so verdammt schwer anzuerkennen, dass es in diesem Land rechtsextreme Strukturen gibt?
In dieser Folge zu hören: die taz-Redakteurinnen Lin Hierse, Jasmin Kalarickal und Saskia Hödl.
(4. Juli 2019)

Wie weiß sind wir eigentlich?

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Rassismus begleitet uns seit der Kindheit und das ist oft anstrengend. Wer als Person of Color in Deutschland lebt, wird oft fremd bezeichnet. Macht es da Sinn, sich selbst zu benennen? Und was bringt eine kollektive Selbstbezeichnung? Schwarz, PoC, MMM oder einfach nur der eigene Vorname – wie können wir die Hoheit über rassistische Situationen gewinnen? Ein Podcast mit den taz-Redakteurinnen Lin Hierse, Jasmin Kalarickal und Malaika Rivuzumwami.
(6. Juni 2019)

Trailer

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Die erste Folge Weißabgleich kommt am 6. Juni 2019 - Jetzt abonnieren!
(31. Mai 2019)

Über diesen Podcast

Endlich ein Podcast von PoC für PoC und für alle, die Lust haben, ihre Perspektive zu erweitern!
In einem Land zu leben, in dem man Rassismus immer wieder von vorne erklären muss, das ist oft einfach nur ermüdend. Um uns über die Dinge unterhalten zu können, die uns interessieren, die uns Tag für Tag beschäftigen, haben wir, eine Gruppe von People of Color aus der taz, uns zusammengetan.
Unsere Treffen und Gespräche sind für uns eine große Bereicherung. Denn auch wenn wir alle ähnliche Erfahrungen mit Rassismus gemacht haben, und auch wenn wir alle aus einer weißen Perspektive ähnlich gesehen werden, sind wir als Individuen unterschiedlich, haben unterschiedliche Meinungen und andere Privilegien. Wir haben schnell gemerkt, dass der gemeinsame Austausch zu aktuellen Fragen uns bekräftigt, uns herausfordert und auch neue Fragen aufwirft – so ist dieser Podcast entstanden.
In Weißabgleich wollen wir so sprechen, wie wir es für richtig halten – über politische Entwicklungen, mediale Ereignisse, gesellschaftliche Ungleichheiten. Wir wollen uns gegenseitig nachdenklich machen, miteinander lachen und unsere Hörer_innen dazu anregen, einen Perspektivwechsel zu wagen – und sich vielleicht auch einmal zu fragen: Wie weiß bin ich eigentlich?

von und mit taz

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